Leinen
 
Leinen aus kontrolliert, biologischen Anbau werden weder beim Anbau noch bei der Verarbeitung chemische Hilfsmittel eingesetzt. Auch die Veredelung der Stoffe erfolgt mechanisch und natürlich.
 

Die Faser ist von Natur bakterizid, fast antistatisch und schmutzabweisend. Leinen nimmt bis zu 35% Luftfeuchtigkeit auf und tauscht diese Feuchtigkeit auch schnell mit der Umgebungsluft aus. Somit wirkt Leinen kühlend und ist dennoch trocken wärmend. Deswegen wird das Gewebe gerne für Sonnenbekleidung eingesetzt. Die Wasserhaltung auf der Oberfläche ist auch Ursache der antistatischen und damit schmutzabweisenden Eigenschaft. Die Leinenfaser ist reißfest und extrem unelastisch. Die Reißfestigkeit macht das Leinen strapazierfähig und langlebig. Leinen ist stark und muss nicht wie Baumwolle nachgestärkt werden. Leinen hat die höchste Energie-Schwingung gegenüber anderen natürlichen Stoffen. Wissenschaftler haben entdeckt, das Leinenfasern Licht reflektieren und die Solar-Gamma-Strahlung wird fast um die hälfte reduziert.
Link zu Wikipedia – Leinen bzw Flachsfaser
 
 
Flachsfaser
 
Hergestellt wird Leinen aus der Faser des Gemeinen Leins. Dieser ist eine der ältesten Naturpflanzen der Welt und wurde schon vor rund 5000 Jahren von den Ägyptern angebaut. Stengel und Samen lassen sich verwerten. Die Fasern werden aus dem Stengel der Flachspflanze gewonnen. Die Pflanze wird auch zur Ölgewinnung ( Leinöl ) angebaut. Der Gemeine Lein ist eine einjährige Pflanze die etwa 1 Meter hoch wird und etwa 1-2 cm große Blau-Violette Blüten trägt. Die Aussaat erfolgt etwa Ende März bis Anfang April. Geerntet kann die Pflanze dann nach ungefähr 3 Monaten werden. Die Verarbeitung der Fasern ist recht aufwendig und es kann nur ein geringer Teil für die Textilverarbeitung verwendet werden.
Link zu Wikipedia – Gemeiner Lein
 
 
Einen herzlichen Dank gilt der tollen Zusammenarbeit mit der Leinenweberei Vieböck GmbH, die diese einzigartige Kombination gewebt hat. Link zu Leinenweberei Vieböck
 
 
Zertifikate über die Zink-Leinen Fasern